Hallo ich bin Gertie, Jahrgang 64 und in der Niederlande geboren. Von Beruf bin ich Animal Groomer . Ich bin Mutti von drei Kindern und liebe Tiere über alles. Da ich meine verstorbenen Lieblinge immer noch sehr vermisse bin ich auf die Idee gekommen aus den gesammelten Haaren Schmuck zu machen. Da das so gut ankommt und ich mir denke dass es anderen  ähnlich geht wie mir, möchte ich hier auf meiner Homepage das Anfertigen von Schmuckstücken anbieten. Jedes Schmuckstück ist ein Unikat und wird mit viel Liebe hergestellt.

 

 


Wie bin ich dazu gekommen Schmuck aus Tierhaaren anzufertigen?

Mein Seelenhund Jolie hat mir den Weg gezeigt.

Jolie hatte ich aus einer Tötungsstation in Ungarn, angeblich war sie da 3 Jahre alt. Leider waren mir nur 5 Jahre mit diesem wundervollen Hund vergönnt.

Mit ca. 9 Jahren lasse ich die Zähne meiner Hunde unter Narkose behandeln, so auch bei Jolie.

Alles war recht gut gelaufen. Lediglich das aufwachen nach der Narkose dauerte etwas. Aber sie schein okay. Aufgrund einer leichten Ohrenentzündung bekam Jolie zusätzlich noch etwas Antibiotikum. Den nächsten Tag wollte sie zwar nicht normal essen, aber ich habe mir gedacht, dass liegt an der Zahnbehandlung (nach dem Zahnarzt ist man ja auch etwas empflindlich). Na ja, man denkt sich ja nichts dabei. Jedenfalls waren wir 2 Tage nach der Narkose in den Niederlanden bei meiner Mutter, Jolie war natürlich mit. Auf dem Rückweg waren wir noch in einer bekannten Fastfood Kette, die für Jolie extra ein wenig Wasser und ein Stück Burger bereitgestellt haben. Jolie lag unterem Tisch, hat normal gefressen, was getrunken, war also ganz unauffällig. Als wir dann gehen wollten stand sie nicht auf. Was ungewöhnlich war, denn siehörte aufs Wort. Ich sagte dann nochmal "Jolie komm", aber sie stand immer noch nicht auf. Und dann schaute ich unter den Tisch und sah, dass sie sich nicht mehr bewegte. Die Reanimationsversuche schlugen fehl, sie wachte nicht mehr auf. Ob es an der Narkose lag oder an dem Antibiotika, wir wissen es nicht. Der Tierarzt fühlte sich nicht schuldig und wies jede Verantwortung von sich.


Aber ich fühlte mich schuldig!

Und viel in ein tiefes Loch, kam mit ihrem Tod nicht klar. Dann habe ich angefangen aus ihren Haaren, und auch aus den Haaren meiner anderen verstorbenen Hunde und Katzen, Schmuck zu machen.

Als ich das dann in einer Facebook Gruppe teilte stellte sich raus, dass es vielen ähnlich ging wir mir.

 

Tja und so bin ich dann dazu gekommen Schmuck aus Tierhaaren zu machen.

Schnellt musst ich feststellen, dass viele Kunden keine oder ungern Schmuck mit oder aus gefilzten Haare haben wollte Aus Angst, dass die gefilzten Kugeln kaputt gehen oder aus anderen Gründen. Allerdings machten bis dahin fast alle meine Kollegen nur Schmuck mit gefilzten Haaren.

Also wie sollte man die Wünsche dieser Kunden erfüllen?

Ich habe dann das Internet nach Alternativen durchsucht, um schließlich auf Phiolen zu stoßen, welche eigentlich für Reiskornschmuck verwendet werden. Die waren die idealen Behälter für die Haare, und so konnte ich meinen Kunden, auch ohne gefilzte Haare, etwas schönes bieten.

 


Warum bin ich so günstig?

Für mich hat der Schmuck einen andere Bedeutung wie für meine Kollegen. Es geht nicht um Profit, sondern darum, meinen Kunden bei ihrer Trauerbewältung zu helfen. So wie es mir damals bei Jolie geholfen hat. Natürlich möchte ich auch etwas verdienen, aber im Gegensatz zu einigen Kollegen will ich keine 500% Gewinn.

Ich möchte meinen Kunden in ihren schweren Zeiten nicht auch noch jede Menge Geld abnehmen. Das widerstrebt mir, das bin ich nicht.

Stattdessen möchte ich einfach nur Helfen und den Schmerz und den Verlust ihrer Lieblinge erträglicher machen. Verständnis haben und zu hören.

So hat Jolie es gewollt.